AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen den Parteien gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des jeweiligen Auftraggebers, nachfolgend: Auftraggeber, finden keine Anwendung, es sei denn, der Fotograf Kevin Alstede-Henkel, nachfolgend: Auftragnehmer, hat diesen ausdrücklich zugestimmt.

„Fotografien“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Auftragnehmer hergestellten digitalen Produkte (insbesondere Fotos und Videos), unabhängig von ihrer technischen Form oder dem Medium, mit dem sie erstellt oder hergestellt wurden. Hierzu zählen insbesondere gedruckte oder belichtete Papierfotografien, gedruckte oder belichtete Fotografien in Fotobüchern und Hochzeitsalben, digitale Fotografien in Online-Galerien oder auf anderen Datenträgern gespeicherte Fotografien und Videos.

Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Auftragnehmer alle für die termingerechte Ausführung des Auftrages erforderlichen Informationen (Fahrplan, Anfahrt, Sonderwünsche etc.) vorliegen. Verzögerungen in der Ausführung des Auftrages, die aus der Nichteinhaltung dieser Verpflichtung durch den Auftraggeber resultieren, gehen zu Lasten des Auftraggebers und gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und gelten als zu vergütende Arbeitszeit des Auftragnehmers.

Der Auftraggeber stellt sicher, dass das Fotografieren an den jeweiligen Orten erlaubt ist. Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung dafür, zu prüfen, ob das Fotografieren erlaubt ist oder welche Rechte in Bezug auf die auf den Fotos gezeigten Personen, Gebäude, Orte oder Gegenstände gelten. Dies liegt in der alleinigen Verantwortung des Kunden. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer schad- und klaglos, falls Dritte wegen einer Verletzung dieser Verpflichtung Schadensersatzansprüche geltend machen.

Mängelrügen hat der Auftraggeber schriftlich zu erheben; diese müssen spätestens 14 Tage nach Lieferung der Lichtbilder beim Auftragnehmer eingehen. Danach gelten die Lichtbilder als vertragsgemäß und mangelfrei abgenommen.

Leistung des Auftragnehmers

Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass sowohl die fotografische Bearbeitung als auch die Auswahl und Bearbeitung der aufgenommenen Fotografien der künstlerischen Freiheit des Auftragnehmers unterliegen. Reklamationen und/oder Mängelrügen im Sinne des Vorstehenden werden daher nicht anerkannt. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Bestellung, die gesondert zu vergüten sind.

Soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, schuldet der Auftragnehmer keine bestimmte Anzahl von Aufnahmen.

Der Auftragnehmer erstellt eine realistische Fotoreportage. Dem Auftraggeber ist bewusst, dass dies eine realistische Darstellung von Personen, Prozessen und Sachen bedeutet. Soweit nicht anders vereinbart, umfasst die Bildbearbeitung nur die einfache Retusche (Korrektur von Licht, Fokus und Rahmen sowie Entwicklung der Rohdaten). Eine weitergehende Bearbeitung der Fotografien (Retusche) ist nicht enthalten.

Pflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer fotografiert während der Hochzeit des Auftraggebers wie vertraglich vereinbart. Der Auftraggeber kann den Auftragnehmer auffordern, an diesem Tag Mehrarbeit zu leisten.

Der Auftragnehmer hat die von ihm ausgewählten und nach eigenem Ermessen bearbeiteten Fotografien in einem nach eigenem Ermessen des Auftraggebers gewählten Dateiformat (z. B. jpeg) herauszugeben. Die RAW-Dateien der Fotografien werden unter keinen Umständen veröffentlicht.

Der Auftragnehmer wird die digitalen Kopien der Fotografien innerhalb von sechs Wochen nach dem Fototermin an den Auftraggeber herausgeben. Bei besonders aufwändigen Zusatzprodukten (z. B. Hochzeitsalben) wird ein gesonderter Übergabetermin entsprechend den damit verbundenen zeitlichen Erfordernissen vereinbart.

Mit Herausgabe der Lichtbilder an den Auftraggeber haftet der Auftraggeber für Verlust, Zerstörung und Beschädigung. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die digitalen Bilddateien über den Übergabezeitpunkt hinaus aufzubewahren.

Gebühren und Kosten

Übersteigt die tatsächliche Arbeitszeit den vereinbarten Abrechnungszeitraum, so wird für jede weitere angefangene Stunde eine Gebühr von 200,00 € erhoben.

Eine Anzahlung ist fällig und zahlbar innerhalb von 10 Tagen nach Vertragsschluss. Dies bedeutet, dass der Kunde verpflichtet ist, eine Vorauszahlung zu leisten. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Eingang des Betrages auf folgendem Konto des Auftragnehmers:

Inhaber: KAH-Fotografie – Kevin Alstede-Henkel IBAN: DE45 1001 0123 2663 7220 69 BIC/SWIFT: QNTODEB2XXX

Zusatzinformationen:
Bankadresse: Olinda Zweigniederlassung Deutschland, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin Bank: 10010123
Konto: 2663722069

Bei nicht rechtzeitigem Eingang der vereinbarten Anzahlung ist der Auftragnehmer berechtigt, seine vertraglich zugesicherte Leistung zurückzuhalten.

Die restliche Vergütung ist fällig und zahlbar innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung durch den Auftragnehmer, jedoch nicht vor Freigabe der Lichtbilder durch den Auftragnehmer an den Auftraggeber.

Alle Reisen des Auftragnehmers erfolgen von und nach Herne. Eine Fahrt innerhalb von 50 km um Herne ist kostenfrei, sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart ist. Überschreitet die An- und Abreise zum Einsatzort die zuvor vereinbarte Entfernung, werden für jeden weiteren Kilometer folgende Fahrtkosten berechnet: 0,40 €. Bahn- oder Flugreisen sowie notwendige Übernachtungen werden nach tatsächlichem Übernachtungsaufwand abgerechnet.

Soweit vereinbart, stellt der Auftraggeber ein Einzelzimmer in der Nähe des Hochzeitsortes zur Verfügung. In der Regel sind zwei Übernachtungen erforderlich, um eine pünktliche Ankunft am Hochzeitsort zu gewährleisten.

Weitere durch den Auftrag entstehende Kosten wie Materialkosten, Parkgebühren, Porto und Verpackung sind nicht im Honorar enthalten und vom Auftraggeber zu tragen. Während der Reportage werden dem Auftragnehmer angemessene Erfrischungen und Verpflegung unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Änderungen, Erweiterungen und Stornierungen von Bestellungen

Wird eine Bestellung von einer der Parteien in Ausübung ihres gesetzlichen Widerrufsrechts storniert, gelten die nachfolgenden Bestimmungen.

Im Falle der Kündigung durch den Auftraggeber ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Auftraggeber Schadensersatz in Höhe des in Ziffer 4 dieses Vertrages genannten Teils der vereinbarten Vergütung

zu verlangen, es sei denn, der Auftraggeber weist nach, dass dem Auftragnehmer ein geringerer Betrag entstanden ist Verlust oder gar kein Verlust oder dass der Auftragnehmer die Stornierung zu vertreten hat.

Kann der Auftragnehmer aufgrund von Krankheit oder anderen von ihm zu vertretenden Umständen eine Leistung nicht erbringen, wird die Anzahlung dem Auftraggeber zurückerstattet.

Etwaige Widerrufsrechte des Verbrauchers bleiben unberührt.

Eigentumsvorbehalt, Nutzungsrecht und Urheberrecht

Die Lichtbilder bleiben bis zur vollständigen Zahlung der vereinbarten Vergütung Eigentum des Auftragnehmers.

Der Auftraggeber erwirbt ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotografien für private Zwecke (Abzüge für den privaten Gebrauch, eigene Social-Media-Profile, eigene private Websites etc.). Das Recht, die Fotografien zu vervielfältigen und an Dritte weiterzugeben, wird für private Zwecke eingeräumt.

Jede Weitergabe zur Nutzung oder Veröffentlichung in einem nicht privaten Kontext bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers. Andere Dienstleister wie Visagisten, Dekorateure, Hochzeitsplaner etc. dürfen Fotografien nur nach Zustimmung des Auftragnehmers verwenden.

Die Nutzungsrechte werden erst nach vollständiger Zahlung der Vergütung eingeräumt.

Der Auftragnehmer wählt die Fotografien aus. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Erhalt aller Fotografien.

Die Fotografien dürfen nur in ihrer Originalfassung verwendet werden. Jede Bearbeitung oder Veränderung bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers.

Vorhandene Metadateneinträge der Fotografien müssen erhalten bleiben.

Der Auftragnehmer darf sämtliche Fotografien, die den Auftraggeber nur zu Werbe- und Illustrationszwecken zeigen, in Veröffentlichungen (z. B. Ausstellungen, Messen, eigene Website, Blog, Fachmagazine für Fotografie oder Hochzeiten etc.) verwenden.

Widerspricht der Auftraggeber einer Verwendung der Aufnahmen durch den Auftragnehmer zu Werbezwecken ausdrücklich, so ist der Auftragnehmer verpflichtet, Hochzeitsaufnahmen aus anderen Aufträgen in Anzeigen zu verwenden. In diesem Fall erhöhen sich die Vergütungsansprüche um20%.

Haftung

Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung dafür, zu prüfen, ob das Fotografieren erlaubt ist oder welche Rechte in Bezug auf die auf den Fotos gezeigten Personen, Gebäude, Orte oder Gegenstände gelten. Dies liegt in der alleinigen Verantwortung des Kunden. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer schad- und klaglos, falls Dritte wegen einer Verletzung dieser Verpflichtung Schadensersatzansprüche geltend machen.

Für die Verletzung anderer als wesentlicher Vertragspflichten gegenüber dem Auftraggeber haftet der Auftragnehmer nur, wenn diese auf grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Handeln beruhen. Dies gilt nicht für Ansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Für indirekte Schäden wird kein Ersatz geleistet. Soweit der Auftragnehmer dem Grunde nach haftet, ist diese Haftung auf solche Schäden begrenzt, die der Auftragnehmer bei Vertragsschluss als mögliche Folge einer Vertragsverletzung vorausgesehen hat oder die er bei Anwendung verkehrsüblicher Sorgfalt hätte voraussehen müssen.

Insbesondere übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für höhere Gewalt (plötzliche Erkrankung, Flugausfall, Unfall etc.). Der Auftragnehmer übernimmt auch keine Haftung für unverschuldete Materialmängel (defekte technische Einrichtungen etc.) und daraus resultierende Unmöglichkeit weiterer Aufnahmen.

Ist die Durchführung des Auftrages zum vorgesehenen Termin aus Gründen, die die Parteien nicht zu vertreten haben, tatsächlich oder rechtlich nicht möglich, werden die Parteien zunächst versuchen, einen Ersatztermin zu finden. Andere Buchungen des Auftragnehmers sind von beiden Seiten zu berücksichtigen. Die Vergabe ist insbesondere dann nicht ausgeschlossen, wenn dem Auftraggeber zumutbar ist, die Veranstaltung den veränderten Verhältnissen anzupassen, damit sie in verändertem Rahmen stattfinden kann.

Aufrechnung, Zurückbehaltungsrecht und Abtretung

Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen gegen den Auftragnehmer aufrechnen. Gleiches gilt für die Geltendmachung von Zurückbehaltungsrechten.

Die Abtretung von Forderungen gegen den Auftragnehmer an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Textform

Ergänzungen und Änderungen des Vertrages zwischen den Parteien einschließlich dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Individuelle Vereinbarungen haben unabhängig davon Vorrang.

Anwendbares Recht

Anwendbares Recht ist deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers entgegensteht (Günstigkeitsprinzip).

Erfüllungsort für alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung zwischen den Parteien zu erbringenden Leistungen ist Herne. Gerichtsstand ist Herne, sofern der Auftraggeber kein Verbraucher ist. Dasselbe gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt des Auftraggebers im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Das Recht, auch ein Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt.

Eine Anwendung des UN-Kaufrechts wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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